USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Apple, Gerüchte, Wirtschaft und der iLifestyle

USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Starkstrom » Do 31. Jul 2014, 19:36

In der heutigen ARD-Sendung Monitor soll eine gravierende, weil grundlegende Sicherheitslücke in USB-Sticks thematisiert werden.

Ich gucke mir die Sendung auf jeden Fall an. Ich bin schon gespannt, was sich daraus in puncto USB-Sticks für mich selbst im privaten wie auch im beruflichen Bereich ergeben wird. Sollten die Schlagworte, die überall zu lesen sind wahr werden, werden die praktischen Dinger für mich auf andere Weise praktisch werden: nämlich praktisch nicht mehr verwendbar.

(Der hochkomplexe Spezial-Schädling "stuxnet" wurde auch auf diese Weise auf seinen Zielsystemen verbreitet).
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon ivar » Do 31. Jul 2014, 19:40

Das hat mir ein IT-Sicherheitsmensch eines grösseren Betriebes schon vor über einem Jahrzehnt geflüstert. Von aussen zugängliche USB Schnittstellen sind zu kappen. An öffentlich zugänglichen Firmen-Computern.

Immerhin hat das Monitor auch schon entdeckt. ;-D Ein Tempo haben die drauf, sagenhaft.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Ditschi » Do 31. Jul 2014, 19:43

Es wird wohl um eine umprogrammiert Firmware der Sticks gehen, die Schadsoftware enthält ;-) . Ist aktuell auf vielen Nachrichtenseiten zu lesen.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Starkstrom » Do 31. Jul 2014, 19:50

@ivar: Hat dieser IT-Sicherheitsmensch das hier thematisierte Sicherheitsrisiko schon gekannt (was ich nicht glaube) oder aber vor den allgemeinen Gefahren (autorun-Funktion, etc.), die von externen Datenträger immer ausgehen gewarnt?

Klar ist sicherheitsbewussten Menschen schon immer gewesen, dass man keine irgendwie gearteten Datenträger einfach so ohne weiteres in sein optisches Laufwerk oder an eine elektonische Schnittstelle des Rechners bringen sollte, um dessen Sicherheit - auch potentiell - nicht zu gefährden.

Dies ist jedoch ein neues Szenario: hier ist auch für sehr sicherheitsbewusste und auch technisch versierte Menschen nicht abschätzbar, was sie beim Einstecken eines USB-Sticks mit dem Rechner wirklich machen.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Starkstrom » Do 31. Jul 2014, 19:52

Ditschi hat geschrieben:Es wird wohl um eine umprogrammiert Firmware der Sticks gehen, die Schadsoftware enthält.


Die Schadsoftware wäre wohl nicht so das Problem. Eher die durch die Verankerung in der Firmware hervorgerufene "Stealth-Funktion" der Schadsoftware wird hier das Problem darstellen.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon ivar » Do 31. Jul 2014, 19:52

Starkstrom hat geschrieben:@ivar: Hat dieser IT-Sicherheitsmensch das hier thematisierte Sicherheitsrisiko schon gekannt (was ich nicht glaube) ...

Doch doch. Teilweise schon gekannt und / oder vorausgeahnt.

Ich erinnere mich noch recht gut an dessen Plädoyers.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Starkstrom » Do 31. Jul 2014, 19:56

Ich denke vorausgeahnt oder sich ausgemalt. Schon vor Jahren bot ein USB-Stick mächtig Platz für Codes aller Art... ;-)
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon ivar » Do 31. Jul 2014, 20:29

Ganz genau.

Ich hatte schon Leute bei mir denen ich einen RJ45 Anschluss zwecks Datenübertragung anbot, die das rundweg ablehnten und einen Stick verlangten. Denen zitierte ich das bewusste Thema, Du hättest die langen Gesichter sehen sollen. Zum schiessen. ;-D

Anmerken muss ich, der Bericht von Monitor brachte nichts exorbitant Neues (für mich). Einfach mal wieder Klartext. Es dürfte allerdings nur wenige Tage dauern bis Hinz und Kunz davon rein gar nichts begreifen wollen.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Starkstrom » Do 31. Jul 2014, 21:43

Für mich brachte er schon Neues: und zwar, dass die Manipulation nicht mehr im Speicher des Sticks, sondern direkt auf in der CPU des Sticks implementiert ist.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Mike-H » Fr 1. Aug 2014, 05:13

So neu ist das nicht. Letztes Jahr brachte die ct einen Aprilscherz. Da ging es um angeblich mit Spionagecode ausgestattete USB-Chips in Mäusen der aktiviert wird, wenn man über bestimmte Zeichen fährt. Zum testen war ein QR-Code dort abgedruckt.
Der Sicherheits-Tip war keine optischen Mäuse zu benutzen sondern nur welche mit Kugel.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Starkstrom » Fr 1. Aug 2014, 15:58

Mike-H hat geschrieben:So neu ist das nicht.

OK.
Und wer hat das Gegenteil behauptet?
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon ivar » Fr 1. Aug 2014, 16:34

;-D

Also ziehen "wir" ein Résumee.

- Finger weg von USB Sticks im beruflichen Umfeld.

- Zu Hause halten "wir" unsere Sinne offen.


Ob das nun so neu oder nicht ist, ist nicht so wesentlich. Hauptsache "wir" tun es. Immerhin schön, dass das Thema mal wieder thematisiert wird.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Starkstrom » Fr 1. Aug 2014, 17:33

Genau darum geht es: um die Sensibilisierung des ACUs. ;-)
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon udlich » Fr 1. Aug 2014, 21:01

Wir sollen ja auch nicht auf irgendwelchen USB Sticks, Speicherkarten,, oder schlimmer noch… auf total veralteten CD/DVD/Bluray Discs sichern, sondern in der Cloud!
Was selbstverständlich x-mal sicherer ist. ;-)
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Mike-H » Fr 1. Aug 2014, 23:49

ivar hat geschrieben:;-D

Also ziehen "wir" ein Résumee.

- Finger weg von USB Sticks im beruflichen Umfeld.

- Zu Hause halten "wir" unsere Sinne offen.


Ob das nun so neu oder nicht ist, ist nicht so wesentlich. Hauptsache "wir" tun es. Immerhin schön, dass das Thema mal wieder thematisiert wird.


Nicht nur USB-Sticks. Alles was an der USB-Buchse angeschlossen wird, kann so manipuliert werden. Inklusive Ladekabel für Smartphones oder andere unverdächtige Geräte.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon ivar » Sa 2. Aug 2014, 10:40

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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Mike-H » Sa 2. Aug 2014, 15:38

ivar hat geschrieben:Die aber nicht. Oder?

"Es gibt Treiber für Windows (Windows 7, Windows Vista und Windows XP ab Service Pack 2) und für Mac (ab Mac 10.7).
Und hier ein Script für Linux"

Die auch, alles was in die USB-Buchse des Computers gestöpselt wird. Alles was der Computer als USB-Gerät erkennt.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon TouchPro2G » So 3. Aug 2014, 11:29

In "meiner" Firma sind firmenfremde USB-Sticks schon ewig verboten. Insofern waren die Gefahren durch USB-Sticks schon immer vorhanden und bekannt, wenn auch nicht auf diesem Niveau.

Das gute ist aber, dass man vor Ort sein muss für so einen Angriff.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Mike-H » So 3. Aug 2014, 13:19

TouchPro2G hat geschrieben:In "meiner" Firma sind firmenfremde USB-Sticks schon ewig verboten. Insofern waren die Gefahren durch USB-Sticks schon immer vorhanden und bekannt, wenn auch nicht auf diesem Niveau.

Das gute ist aber, dass man vor Ort sein muss für so einen Angriff.


Das USB-Gerät muß vor Ort seien. Irgend welche USB-Gagdets die man als "Werbung" zugeschickt bekommt.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon TouchPro2G » So 3. Aug 2014, 15:26

Äh, ja, so war's gemeint. Danke. :-)
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon JukenDieb » Mo 4. Aug 2014, 06:53

es werden immer wieder neue Speichermedien kommen, aber der USB-Stick wird uns sicherlich noch lange erhalten bleiben ;)
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon ivar » Di 5. Aug 2014, 17:04

Das ist schon zu befürchten. USB ist omnipräsent und wird sich kaum verdrängen lassen. Von was auch?

Firewire wurde beerdigt und Thunderbolt ist zu teuer für die grosse Masse.

Ich glaube eher an USB 4.0 als an eine alternative Schnittstelle, zumindest in den kommenden ein bis zwei Jahrzehnten.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Mike-H » Mo 11. Aug 2014, 17:13

Thunderbold ist nicht zu teuer für die Masse, Thunderbold ist zu aufwendig und teuer für die Masse der billigen Geräte denen auch meist noch die USB 1 Datenrate ausreicht. So ein 10€ Eingabegerät mit einem 30€ Thunderbold-Chip " zu vergolden" ohne das die hohen Übertragungsraten etwas bringen, macht keinen Sinn.
Außerdem würde das Problem damit auch nur nach Thunderbold verlagert, da dort das grundsätzliche Problem dann das gleiche wäre.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon ivar » Di 12. Aug 2014, 06:23

Mike-H hat geschrieben:Thunderbold ist nicht zu teuer für die Masse, ...

Im Schweizer Apple Store kostet ein 50 cm Thunderbolt Kabel CHF 32.-.

Scheint Ansichtsache zu sein.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Mike-H » Mi 13. Aug 2014, 16:09

An den meisten kabelgebundenen Eingabegeräten ist ja ein Kabel meist fest dran.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Starkstrom » Mi 13. Aug 2014, 17:49

Das macht die Kabel aber nicht billiger... ;-)

Und die optischen TB-Kabel: die sind erst teuer. :-o
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon ivar » Do 14. Aug 2014, 08:06

Eigentlich müsste sich doch selbst ohne Phantasie erkennen lassen, dass eine Schnittstelle deren Kabel durchschnittlich um den Faktor 4 teurer sind als USB Kabel - die verteuernden Komponenten im Stecker sein müssen. Die darin befindlichen Komponenten sind zwangsläufig auch in einem Stick, zwar nur in einfacher Ausführung aber eben doch. So wie das schon bei Firewire-Sticks war.

Wer schon etwas länger am Mac computert muss auch beobachtet haben, dass mit der Schaffung des iPhone sich zwar die Anzahl der Mac User vermehrfacht hat, aber noch viel mehr die "Geiz-ist-Geil-Mentalität".

Gerade betreffend Firewire das USB überlegen ist/war ist das belegbar. Für jeden "Neu-Maci" seit der Einführung der iSpielzeuge war eine Firewire Platte viiiiiiiel zu teuer. Die kauften sich lieber irgendwelchen Billigst-USB-Schrott um wenige Wochen später über Datenverluste zu heulen. Da die verlorenen Daten wahrscheinlich nie wirklich wichtig waren, respektive die Wiederherstellung viiiiiiiel zu teuer, gewöhnten sich die iPhonies daran. Cloud und dergleichen halfen heftig mit beim Gewöhnungsprozess. Lieber über NSA heulen als ein Datenträger der etwas mehr kostet als ein Appel und ein Ei. Nur das iPhone darf alle paar Monate ordentlich kosten und der nächste Suff - äh Party. Danach kann man wieder heulen und das macht mehr Spass. ;-D
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Starkstrom » Do 14. Aug 2014, 08:42

ivar hat geschrieben:Eigentlich müsste sich doch selbst ohne Phantasie erkennen lassen, dass eine Schnittstelle deren Kabel durchschnittlich um den Faktor 4 teurer sind als USB Kabel - die verteuernden Komponenten im Stecker sein müssen. Die darin befindlichen Komponenten sind zwangsläufig auch in einem Stick, zwar nur in einfacher Ausführung aber eben doch. So wie das schon bei Firewire-Sticks war.


Stimmt:
Wikipedia hat geschrieben:Stand 2012 ist ein Thunderbolt-Kabel technisch sehr aufwendig, da in den zwei Steckerenden insgesamt zwölf Chips verbaut sind. Aus dieser großen Anzahl erklärt sich das längliche, klobige Design der Stecker.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Mike-H » Do 14. Aug 2014, 10:26

Starkstrom hat geschrieben:Das macht die Kabel aber nicht billiger... ;-)

Und die optischen TB-Kabel: die sind erst teuer. :-o


Das teure an den Kabeln ist ja der Haufen Elektronik an jedem Ende. Bei fest montierten Kabel kann man sich die eine Seite davon sparen.
Der Aufpreis für die optischen Kabel ist gewollt. Der zusätzliche optische Wandler ist ein weniger als Cent-Artikel. Das teure bei einer optischen Verbindung ist eigentlich der mechanische Steckverbinder. Aber gerade der ist bei den optischen TB-Kabeln ja der übliche billige el. Stecker.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Starkstrom » Do 14. Aug 2014, 10:52

Mike-H hat geschrieben:Das teure an den Kabeln ist ja der Haufen Elektronik an jedem Ende. Bei fest montierten Kabel kann man sich die eine Seite davon sparen.

Kann man nicht: da sitzt die Elektronik halt auf einer Platine in dem Gerät...

Mike-H hat geschrieben:Der Aufpreis für die optischen Kabel ist gewollt.

Glaube ich dir nicht.

Mike-H hat geschrieben:Der zusätzliche optische Wandler ist ein weniger als Cent-Artikel.

Glaube ich dir auch nicht.

Mike-H hat geschrieben:Das teure bei einer optischen Verbindung ist eigentlich der mechanische Steckverbinder.

Der ist mechanisch aufgebaut wie ein Mini-Display-Port-Stecker. Was soll daran also so (viel) teu(r)er sein? Ich denke ferner eher, dass das Multimode-LWL-Kabel und/oder die optischen Wandler den hohen Preis verursachen, nicht die Steckermechanik...
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon Mike-H » Do 14. Aug 2014, 12:18

Starkstrom hat geschrieben:
Mike-H hat geschrieben:Das teure an den Kabeln ist ja der Haufen Elektronik an jedem Ende. Bei fest montierten Kabel kann man sich die eine Seite davon sparen.

Kann man nicht: da sitzt die Elektronik halt auf einer Platine in dem Gerät...

Mike-H hat geschrieben:Der Aufpreis für die optischen Kabel ist gewollt.

Glaube ich dir nicht.

Mike-H hat geschrieben:Der zusätzliche optische Wandler ist ein weniger als Cent-Artikel.

Glaube ich dir auch nicht.

Mike-H hat geschrieben:Das teure bei einer optischen Verbindung ist eigentlich der mechanische Steckverbinder.

Der ist mechanisch aufgebaut wie ein Mini-Display-Port-Stecker. Was soll daran also so (viel) teu(r)er sein? Ich denke ferner eher, dass das Multimode-LWL-Kabel und/oder die optischen Wandler den hohen Preis verursachen, nicht die Steckermechanik...


Thunderbold verwendet aktive Kabel, damit es egal ist ob das Stück zwischen den Steckern LWL oder Kupfer oder sonst was ist. Wenn man ein Gerät mit festem TB-Kabel baut, weis man ja was da ist und was da übertragen wird und braucht nur die Anpassung des Steckers an die Buchse.

Der TB-Stecker ist ein billiger el. Display-Port-Stecker. Gegen einen direkten optischen Stecker, der entsprechende Steckspiele bei der Übertragungsrate garantiert , sind TB-Kabel billig.
Die üblichen und bekannten LWL-Stecker haben "nur" zwischen 500 und 1000, einige maximal 2000 Steckzyklen. Und das auch nur wenn man da immer eine Isopropanol-Reinigungstuch dabei hat.
USB-Stecker sind wie Displayport-Stecker auf 10.000 Steckzyklen ausgelegt.
Dann schau mal was LWL-Tranceiver so bei Conrad oder Reichelt einzeln oder als 20ziger Pack kosten.
Und dann überleg mal was Apple dafür wohl im 1000Pack im Einkauf bezahlen würde.
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Re: USB-Sticks: in Zukunft noch benutzbar?

Beitragvon mac-christian » Do 14. Aug 2014, 13:17

Mike-H hat geschrieben:... einzeln oder als 20ziger Pack

Korinthenkackermodus AN

20 heisst ausgeschrieben zwanzig.
20ziger hiesse demnach zwanzigziger...

Oder meinst du 20 Schabziger-Stöckli?

Korinthenkackermodus AUS

Chrisitan
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